Das Goldene Evangelienbuch von Echternach

Codex Aureus Epternacensis Hs 156142 aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.

Faksimile-Kassette, Teilausgabe
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Kleinodienbuch der
Herzogin Anna von Bayern

Cod. icon. 429, 1verso, Bayer. Staatsbibliothek München

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Das Stundenbuch der
Königin Maria Stuart

Faksimile der Originalhandschrift in der Russischen Nationalbibliothek, St. Petersburg

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Reichenauer Perikopenbuch

Cod. Guelf 84.5 Aug. 2'º, Herzog August Bibl. Wolfenbüttel

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Werdener Psalter

Berlin, Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, Ms. theol. lat. fol. 358

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Gebetsbuch Jakob von Schottland

Cod. 1897, Österr. Nationalbibl.

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Landgrafenpsalter

Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek, HB II 24

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Jüngeres Gebetsb. Karls V.

Codex Ser. u. 13.251, Österr. Nationalbibl. Wien

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Da Costa - Stundenbuch

Ms. M. 399, Morgan Library & Museum, New York

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Wolfenbüttler Sachsenspiegel

Cod. Guelf, 3.1 Aug. 2º Herzog August Bibl. Wolfenbüttel

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Utrecht - Psalter

Hs. 32, Bibl. der Reichsuniversität Utrecht

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Farnese-Stundenbuch

Codex Ser. u. 13.251, Österr. Nationalbibl. Wien

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Exponate der Buchmalerei

In Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Bibliotheken der Welt entstanden so im Laufe der Jahre Faksimile-Editionen berühmter Handschriften und zahlreiche Kassettenwerke zu Einzelthemen aus dem mittelalterlichen Kulturkreis. Diese reiche Ernte ist die Grundlage für unsere ,,Exponate der Buchmalerei''. mehr...

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Wichtige Kunden-Informationen zum Thema „Faksimile“

Was ist ein Faksimile?

Ein Faksimile ist die möglichst originalgetreue Nachbildung von Dokumenten unserer Geschichte und Kultur. In den Museen Europas liegen die Dokumente unserer Geschichte und Kultur in vielfältiger Form. Unter anderem in Form von Blättern, die damals meist in Klöstern gefertigt wurden, denn nur dort war man des Lesens und Schreibens mächtig. Irgendwann hat man dann auch den Versuch unternommen, diese „Lose-Blatt-Sammlungen“ zusammenzufassen, also ein Buch zu binden. Auf die Faksimilierung dieser Dokumente unserer Geschichte und Kultur hat sich CORON EXCLUSIV seit Anfang der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts spezialisiert.

Warum macht man ein Faksimile?

Man kann sich leicht vorstellen, dass Pergament oder Papiere die vor 1.000 Jahren oder gar 2.000 Jahren und teilweise noch früher, mit den damaligen Mitteln gefertigt wurden, irgendwann dem Verfall preisgegeben sind. Selbst bestes, hochwertigstes Papier das wir heute herstellen ist nicht für die Ewigkeit. Umwelteinflüsse wie Licht, Trockenheit, Feuchtigkeit, Rauch etc. beeinflussen die Haltbarkeit von Papier. Es gibt eigentlich nur eine Möglichkeit diese Exponate möglichst für die Ewigkeit zu erhalten, nämlich die Unterbringung in Vakuumglocken oder neuerdings auch in speziellen Klimakammern. Damit ist aber ein solch einmaliges Geschichtsdokument der Öffentlichkeit entzogen. Ein Museum hat aber mehrere Aufgaben zu erfüllen. Einerseits die Bewahrung dieser unersetzlichen Kulturdenkmäler für die Nachwelt und außerdem die Zurverfügungstellung für wissenschaftliche Zwecke. Andererseits muss der Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben werden, solche Exponate zu sehen. An diesem Punkt kommt jedes Museum in die Zwickmühle. Weiter ein solches Geschichtsdokument offen liegen lassen und dabei die Gewissheit zu haben, dass damit der Verfall unaufhaltsam wird, oder geeignete Mittel zu ergreifen um allen Anforde-rungen gerecht zu werden.

Dies ist der Grund warum man sich vor ca. 100 Jahren daran gemacht hat, erstmals solche unersetzlichen Exponate zu faksimilieren. Dabei müssen ganz unterschiedliche Anforderungen zusammengebracht werden. Einmal modernste Technik, andererseits traditionelle Handwerkskunst. Der Einsatz modernster Technik ist nicht das Problem. Hochauflösende Fotografie, chemische Analyse der Farben und des Papiers, das ist zwar sehr aufwendig und auch teuer, aber heute unproblematisch zu organisieren. Anders sieht es beim Organisieren, der von der handwerklichen Seite her zu erbringenden Leistungen aus. Hier müssen manchmal bis zu 30 Handwerksbetriebe in ganz Europa koordiniert werden, von Goldschlägern, über Webereien für die Einbände bis zu Edelsteinschleifereien. Ein Faksimile ist die komplette Reproduktion des Originals im Verhältnis 1:1. So war es z.B. beim Einband des „Mirandola-Stundenbuch“ erforderlich wieder echte „Lapislazuli“ und „Opale“ zu verwenden. Die Arbeiten werden ständig von Wissenschaftlern der Museen begleitet und überwacht. Selbst Fachleute haben bei den CORON EXCLUSIV - Faksimiles oft Mühe, das Original vom Faksimile zu unterscheiden. CORON EXCLUSIV wurde schon des Öfteren in aller Öffentlichkeit für seine exzellenten Arbeiten gewürdigt. So auch beim „Perikopenbuch Kaiser Heinrichs des II“. Dieses Exponat, das auch ausverkauft ist, hatte einen Verkaufspreis von über DM 25.000,--. Zur Vorstellung in der Öffentlichkeit gab es eine Großveranstaltung im „Königssaal“ der Bayerischen Residenz in München, denn das Foyer der „Bayerischen Staatsbibliothek“ war für die geladenen über 1.000 Gäste aus aller Welt zu klein. Vertreten waren die Fernsehanstalten und der bayerische Kulturminister Zehetmayer hielt die Ansprache. Er schilderte, dass er seit 10 Jahren bemüht ist, dieses Kleinod faksimilieren zu lassen und nun sei ihm das endlich gelungen. Er schloss mit den Worten „meine Herrschaften, der Freistaat Bayern dankt Ihnen“. Die 1. Etage des bayerischen Nationalmuseums wurde dann für 1 Vierteljahr komplett geräumt und in den abgedunkelten Räumen wurde teilweise nur ein einziges Blatt unter „Spotlight“ ausgestellt. Nebeneinander Original und Faksimile. Diese Ausstellung lief 3 Monate unter dem Motto „Zierde für die Ewigkeit“. Diese Aussage von Kultusminister Zehetmayer, ist keine einmalige Sache, denn dieselbe Aussage gibt es u.a. von der damaligen Chefin der Handschriftensammlung in der „Österreichischen Nationalbibliothek“, Frau Hofrat Dr. Eva Irblich. Die Museen würdigen daher das Engagement von CORON EXCLUSIV, denn erst über den Verkauf von kleinen limitierten Auflagen ist diese kulturelle Aufgabe überhaupt zu lösen. Es ist eine Vorarbeit von bis zu 2 Jahren erforderlich, dies verbunden mit der Bereitstellung des für die Entwicklung erforderlichen Kapitals. Neben dem Ausstellungsexponat erhält das jeweilige Museum dann natürlich auch noch einen entsprechenden Anteil am Verkaufserlös. Dadurch finanziert CORON EXCLUSIV kulturelle Aufgaben, die sonst ausschließlich von meist staatlichen Institutionen zu tragen wären.